Brautschuhe
Brautschuhe mit Tradition
Bräuche bei Brautschuhen
Lange Zeit war es üblich, dass eine Braut Jahre vor der Hochzeit oder teilweise schon in der Kindheit anfing, Pfennigstücke für ihre Brautschuhe zu sammeln. Jeder Pfennig wurde beiseite gelegt und Freunde und Verwandte spendeten ihr Kleingeld. Das Sammeln der Pfennige steht für die Sparsamkeit der Braut. Traditionell wurden die Brautschuhe dann auch mit diesen Geldstücken bezahlt - da sie vor dem Zweiten Weltkrieg nur zwischen zehn und zwanzig Mark kosteten, war das durchaus machbar. Heutzutage, da Brautschuhe das Zehn- bis Zwanzigfache kosten, ist es schwieriger geworden, diesen Brauch aufrecht zu erhalten. Auch sehen es die Brautmodengeschäfte heutzutage nicht so gern, wenn eine Frau mit soviel Kleingeld bezahlen möchte. Schliesslich hat auch die Einführung des Euros dem Brauch ein wenig von seiner Originalität genommen. Dennoch ist es auch heute noch üblich, dass die Braut mithilfe von Freunden und Verwandten das Geld für die Brautschuhe in Münzen zusammen spart.
Brautschuhe - Bräuche am Hochzeitstag
Wenn die Braut am Hochzeitstag einen Glückspfennig im Brautschuhe versteckt, soll das garantieren, dass das frisch vermählte Paar nie über Geldsorgen klagen muss. Leider hat dieser Brauch auch Nachteile: Da die Braut die Brautschuhe den ganzen Tag tragen muss, kann der Pfennig (oder der Cent) drücken und Blasen verursachen. Nicht schmerzhaft, aber ebenfalls ein beliebter Brauch ist die Versteigerung der Brautschuhe. Dabei wird der Braut ein Schuh entwendet und schliesslich unter den Gästen symbolisch versteigert. Das gebotene Geld wandert in die Brautschuhe. Zum Schluss ersteigert der Bräutigam den Brautschuh samt den Erträgen aus der Auktion. Das Geld bleibt beim Brautpaar, der Bräutigam gibt die Brautschuhe seiner Angetrauten zurück. Tolle Brautschuhe können Sie übrigens auch im Online-Shop von Heine bestellen.
Welche Brautschuhe passen zu mir?
Bei der Auswahl der Brautschuhe sollten Sie sich nach der Jahreszeit richten und danach, ob Sie bei der Hochzeit gern Strümpfe tragen möchten oder nicht. Im Herbst und Winter sind Sommersandalen und offene Brautschuhe eher unpassend, da Sie wegen der Kälte auf jeden Fall Strümpfe tragen müssen. Und auch im Sommer sind Strümpfe zum Hochzeitskleid, nicht nur wegen der Sitte des blauen Strumpfbandes, sehr beliebt. Sie sollten daher halb offene oder geschlossene Brautschuhe bevorzugen. Schuhe mit wenig Absatz sind nicht nur ideal für gross gewachsene Frauen, sondern auch einfach bequemer. Und das Beste: Ballerinas liegen nach wie vor voll im Trend! Natürlich können Sie auch auf sexy Highheels zum Altar schreiten, wenn Sie das Tragen solch hoher Schuhe gewöhnt sind. Besonders schön für eine Sommerhochzeit: Peeptoes im Stil der 50er-Jahre und offene Sandalen - dann natürlich ohne Strümpfe.

